semikola von Lukas Mario Maier

Am 10. Dezember veröffentlichte der Komponist und Musiker Lukas Mario Maier zwei Filme über sein Kunstprojekt “semikola” auf YouTube und www.semikola.net. Beide Filme geben einen Vorgeschmack auf das, was “semikola” 2022 noch bringen wird. Eine einwöchige Kunstausstellung der vertonten Künstlerinnen Sallie, Laura und Tanja findet von 1. bis 7. März 2022 im Alten Gefängnis Freising statt. Die Uraufführung durch das Freisinger Symphonie Orchester unter der Leitung von Martin Keeser erklingt am Wochenende 12./13. März in der Freisinger Luitpoldhalle. Begleitend dazu erscheint ab Januar 2022 ein Podcast mit Interviews der Beteiligten.

Inspiriert von Gemälden der regionalen Künstlerinnen Sallie McIlheran (Freising / Texas), Laura Mayer (Eching / Wien) und Tanja Riebel (Ingolstadt / Regensburg) komponierte der junge Musiker die dreisätzige Orchester-Suite, die sich inhaltlich mit der Klimakrise auseinandersetzt. Im Rahmen von Lukas’ Abschlussarbeit an der Musikhochschule München wurde das Werk im Juli 2021 von den Münchner Symphonikern unter Leitung der Dirigentin Sonja Lachenmayr aufgenommen und von Joel Heyd in zwei Filmen dokumentiert. Der atmosphärische Musikfilm zeigt das gesamte Werk in Kombination mit den vertonen Gemälden. Der zweite Film, das sogenannte Making-Of, liefert einen persönlichen Einblick in die Arbeit der Kunstschaffenden.

Der vielschichtige künstlerische Zugang zum wichtigen Thema Klimakrise sei laut Lukas  auch das Besondere an seinem Projekt: “semikola” findet auf mehreren Bühnen statt, ob im Konzert, in der Kunstausstellung oder virtuell in Film und Podcast. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird eine spannender Blick auf unseren Umgang mit Klima und Natur geworfen.” Lukas war es auch ein wichtiges Anliegen zentrale Positionen in seinem Projekt weiblich zu besetzen, denn noch immer ist die Sichtbarkeit von Frauen in der gesamten Kulturbranche trotz gleicher künstlerischer Qualität strukturell zu gering. “Von Perspektivenvielfalt und Diversität profitieren wir alle.“